Montag, 29. August 2011

Schuhe und Fußform Part II

Fußform vs. Schuhform. Ein sehr lustiges Thema auf das ich sicher immer wieder zurückkommen werde. Auf dem Foto sehen Sie (m)einen Fuß und einen Schuh eines Herstellers, den ich aus Sicherheitsgründen einfach ungenannt lasse. Vielleicht beruhigt es Sie, wenn ich Ihnen versichere, dass es sich hierbei nicht um meinen Schuh handelt. (Nur der Fuß gehört zu mir) Interessant bleibt jedoch die Frage, wie mein Fuß in diesen Schuh gelangen und dort verbleiben soll, ohne sich komplett zu verformen. Die Schuhgröße stimmt übrigens. Der eine oder andere versierte Leser wird die Schuhform mit der „Fußform“ im Beitrag Schuhe und Fußform zusammenbringen. Ist es nicht grausam, was manche Menschen sich bzw. ihren Füßen freiwillig antun? Und dafür (für den Schuh) auch noch Geld bezahlen?

Fuß vs.Schuh



Kommentare:

  1. Cooles Bild. Sagt mehr als tausend Worte. Die meisten Menschen kommen leider nicht bis zu diesem Punkt in ihrem Denken. Lieber gehen sie mit ihren selbstgeschaffenen körperlichen Folge-Problemen zum Arzt.

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  2. PS: Linker Fuß und rechter Schuh, dat kann auch nicht passen. ;-)

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  3. Vorhin habe ich zum ersten Mal probiert, mit meinen normalen Schuhen im Ballengang zu laufen. Das ist ja praktisch unmöglich! Man spürt den Boden mit den Zehen einfach nicht - die Füße sind wie betäubt - und es setzt hinten sofort der Fersenabsatz auf, der einem dann hinterherschleift.
    Für diese Gangart müssen definitiv neue Schuhe entwickelt werden.

    Mir kam jedoch die Idee das in Chucks auszuprobieren. Ich muss sagen, damit geht es sogar halbwegs.
    Im Gegensatz zu Ihrem Foto verlaufen die Chucks genau umgekehrt. Sie sind an der Ferse schmal und werden zur Fußspitze noch vergleichsweise breit. Das kommt der Fußform also entgegen.
    Auch die Sohle, die ja aus Gummi ist, ist relativ biegsam und hat keinen! Fersenabsatz.

    Können Sie weitere Schuhmarken empfehlen, die dem Ballengang entgegenkommen?

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  4. Lieber/liebe Herr/Frau Anonym :) ich fange mal von hinten an. Ja, natürlich kann ich einige Marken empfehlen, mit denen der Ballengang gut zu meistern ist. Ich persönlich trage nämlich selbst meist Schuhe. Sicher haben Sie aber auch Verständnis, dass ich als Endkunde, der jeden Schuh noch selbst zahlen muss, dies hier nicht öffentlich tue. Sicher würden sich einige Hersteller freuen und sich über eingesparte Werbekosten in mehrfach vier- bis fünfstelliger Höhe freuen. Es ist in Zukunft geplant eine Schuhrubrik bereitzustellen, in der Hersteller, die ich für gut befinde, kostenpflichtig Ihre Modelle vorstellen und auf ihren Shop verlinken können. Das ist aber noch Zukunftsmusik. Bis dahin empfehle ich Ihnen den Weg, den auch meine Klienten gehen: Schicken Sie mir einfach eine kurze Mail über das Kontaktformular auf www.senmoticblue.de. Dann kann ich Ihnen einige Hersteller an die Hand (oder an den Fuß) geben. Denn grundsätzlich gibt es Schuhe zum Ballengang bereits. Sie haben natürlich recht, wenn Sie schreiben, dass Absatzschuhe das Ganze so gut wie unmöglich machen. Wenn Sie bedenken wie sehr sich Ihre Körperhaltung und –struktur durch einen Absatz verändern (müssen) damit Sie überhaupt „gerade“ stehenbleiben können, dann wundert es wenig, wenn auch „Bewegen“ mit diesen „Klötzen“ funktional kaum möglich ist. Chucks halte ich für eher suboptimal. Tatsächlich sind sie – wie viele andere Sneekers auch – doch relativ schmal im Vorfußbereich. Das hilft beim Ballengang nicht weiter. Dazu ist die Sohle im Vergleich zu dem was heute auf dem Markt verfügbar ist recht unflexibel und dick. Also auch hier nicht gerade Klassenbester. Die Sohle macht den Schuh im Vergleich zu modernen Barfuß- oder Minimalschuhen dann auch noch recht schwer. Grüße und einen guten Start ins neue Jahr 2012.

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  5. Sehr gut eigenen sich meiner Meinung nach sog. Boat- oder Deckshoes amerikanischer (Qualitäts-) Hersteller d.h. derjenigen die mehrere Fussweiten anbieten. Die Schuhe geben Halt, sind sehr leicht und die Sohle ist dünn, ohne Absatz und sehr flexibel. Zudem bieten diese Schuhe genügend Zehenfreiheit wenn man eben Z.Bsp. Breite W oder WW wählt. Was wegfällt, ist die bei sog. Gesundheitsschuhen meist mehr als üble Optik. Die Haltbarkeit bzw. Lebensdauer ist auch sehr gut, zumindest bei Qualitäts-Herstellern (es gibt noch solche die in den USA selber herstellen).
    Also alles ok, für mich jedenfalls. Fühle mich sehr entspannt in solchen Schuhen, auch bei längerem Gehen z.Bsp. im Urlaub beim Sightseeing usw. Nur wenige Sneaker kommen in diesen Bequem-Bereich (sog. Minimal-Sneakers).

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  6. Zu den Deckshoes, die ich bisher gesehen habe, kann ich nur sagen, dass sie sicher deutlich mehr Zehenfreiheit bieten als der Normalschuh aber dann auch wieder deutlich weniger als das was man heute idealerweise im Bereich Minimal-Shoes am Markt bekommt. Sicher eine optisch attraktive und (wenn man Qualität kauft) auch funktional recht gute Alternative. Für meinen persönlichen Geschmack aber nicht unbedingt die bestmögliche. Aber Geschmäcker sind ja zum Glück ebenso wie Füße verschieden ;)

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  7. P.S.: Auch Deckshoes werden in der Regel über einen Standardleisten gefertigt. Für einen wirklich funktionalen Schuh muss der aber etwas anders aussehen und vorne breiter sein.

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    1. Kann nur sagen, dass ich beim Laufen nie irgendwo vorne angestossen bin mit den Zehen, fühlte mich auch nie eingezwängt. Meiner Ansicht nach ist für viele Füsse die extreme Breite bzw. Verbreiterung vorne wie bei den sog. Gesundheitsschuhen gar nicht nötig. Wichtig: In Deutschland bzw. Europa sind viele Boatschuhe nur in der Medium-Standardbreite (M bzw. D) erhältlich (da es sich die Händler einfach machen). Wenn man in den USA bestellt oder kauft, sind einige Breiten erhältlich, bis zu WWW. Standardleisten: Ja, dies ist aber auch bei sog. Gesundheitsschuhen der Fall. Im Übrigen gibt es auch Mass-Boatschuhe, z.Bsp. von RUSSELL MOCCASIN (der hochwertigste Hersteller in diesem Bereich). Sehr gut finde ich auch z.Bsp. QUODDY (hochwertig gefertigt), Sebago gehen auch (gute Standard-Qualität). Abraten würde ich von Sperry (mittlerweile minderwrtige bzw. billige Qualität und Schlappen-Stabilität). Trage fürs Business und so englische Ledersohlen-Schuhe, zwar mit Absatz, aber auch in div. Weiten erhältlich und man muss halt den für den eigenen Fuss passenden Schuh bzw. Leisten finden. Z.Bsp. Allen Edmonds (USA) bieten auch div. Leisten an und selbstverständlich auch in div. Breiten. Die Leisten sind jeweils beschrieben. Kann nur sagen, dass diese Schuhe zwar nicht Minimal-Shoes-Komfort bieten, aber deutlich besser sind als die sog. Standardware im deutschen Raum (geklebte Billigschuhe die eh ungesund sind). Gute hochwertige Ledersohlen-Schuhe sind gewöhnungsbedürftig für Leute die immer mit Gummisohlen-Schuhen gelaufen sind, aber die Fussmuskulatur wird gestärkt usw. (eben Gegenteil von Nike-Luftkissenschuhen o.ä. (sehr ungesund meiner Meinung nach). Für mich ein guter Kompromiss, hatte nie Probleme damit. Selbstverständlich nicht gemacht um lange zu laufen, dafür gibts ja Besseres.
      Ihr Buch finde ich übrigens interessant, auch für Sportler.
      Diese Zeilen nur als "Abrundung" zum Thema wenn man so will, stimme ansonsten überein mit dem was Sie schreiben.

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  8. Hallo Herr Anonym :-)
    Ich gebe zu, dass ich mir die von Ihnen empfohlenen Schuhe erst mal ansehen musste. Waren mir nicht bekannt. Grundsätzlich sind die hochwertigen Schuhe sicher - wie Sie ja auch selber schreiben - besser als der Standardschuh, den Ottonormalo so am Fuß hat. Und natürlich habe ich etwas höhere Ansprüche, wenn ich mir das Thema vor Augen führe. Für mich persönlich fehlt bei all diesen Modellen die sogenannte Zehenfreiheit. Alle Schuhe – auch die Tracker-Boots des einen Herstellers – haben zwar mit Sicherheit weiche Sohlen und weiches Material, vom Grundschnitt des Leistens ist aber der jeweilige Schuh im Zehenbereich so geschnitten, dass Material mehr oder weniger stark an die Außenseite des großen Zehs drückt. Natürlich kann das hier bereits weniger sein, als bei einem normalen Schuh, aber es ist dennoch weit weg von dem was heute moderne Minimalschuhe an Zehenfreiheit bieten. Das über eine größere Schuhweite zu kompensieren halte ich für nicht ganz so Zweckdienlich, denn zum einen haben Sie dann u.U. eine Überweite im Mittelfuß und Fersenbereich und zum anderen heißt mehr Breite immer auch mehr Sohle. Mehr Sohle heißt mehr Gewicht. Wenn sich dann die zusätzliche Breitenoption nicht ausschließlich auf den Zehenbereich beschränkt, dann „kaufen“ Sie zusätzliches Gewicht ein, an Stellen, wo es nicht nötig ist. Wenn die Hersteller das noch auf den Schirm bekommen, dann wäre das sicher eine feine Sache. In der bisherigen Form für mich persönlich leider keine Alternative, da gerade die Zehenfreiheit für den Ballengang sehr wichtig ist.

    Aber vielleicht machen diese Schuhe dem einen oder anderen Leser den Einstieg in die Welt funktionaler Schuhe etwas leichter. Denn richtige Zehenfreiheit sieht natürlich etwas „balliger“ und damit gewöhnungsbedürftiger aus. Aller Anfang ist ja bekanntlich oft schwer - für den einen oder anderen über diesen Weg vielleicht einfacher zu bestreiten.

    Vielen Dank übrigens für das schöne Feedback zum Buch.

    Grüße aus Düsseldorf :)

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  9. Barfuß laufen wäre wohl am sinnvollsten. Ist aber nicht immer praktikabel. Wie wäre es damit: die Schuhe selbst basteln? Preiswerte und einfache Anleitungen findet man in der Schuhfibel http://www.amazon.de/Die-Schuhfibel-Schuhe-selber-machen/dp/3931504182 Ein Gefühl des geschützten Barfußlaufens bekommt man in Zehenschuhen, womit man jedoch die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Ideal für missionarische Geister. Ansonsten "Barfußschuhe" in die Suchmaschine eingeben und es finden sich Schuhe in alltagstauglichem ballengängigen Design.

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  10. Sicher eine Frage des handwerkliche Geschicks und des eigenen Geschmacks. Ich möchte meine selbst gebastelten Schuhe nicht tragen müssen :-) Da lasse ich lieber andere basteln, die etwas davon verstehen. Sicher aber ein interessanter Tip. Vielen Dank Uwe. Grüße aus Düsseldorf.

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  11. Moin, moin - eine weitere Anonyma sucht Schuhwerk.

    Ich suche seit ca. 4 Jahren und finde nichts, weil meinen Füßen nichts passt, nicht mal Birkenstock.
    Birkenstock bietet Individualfertigung, so dass man mit der Superlaufsohle situationsbedingt gut fahren könnte.

    Mit Situationsbedingt meine ich:
    Beruflich gibt es in gewisse Vorschriften, Welche Sicherheitsschuhe der Klassen S2 und S3 sind Ballengangtauflich?
    In Krankenhäusern könnte man sich, abgesehen von OP-Räumen, mit Birkenstock Superlauf über Wasser halten.

    Und was macht man in der Freizeit, bei eiskaltem Wetter?
    Im Winter, bei gefrorenem Boden, bin ich, knapp an Erfierungen vorbeigeschrammt. Lustig war das nicht und ich übertreibe nicht, bitte glauben Sie mir - das sind die Verhältnisse mit denen ich mich herumplage.

    Fazit:
    Im Sommer kann man in der Freizeit, je nach Wohngegend locker barfuß laufen.
    Minimalschuhwerk macht Sinn, um seine Füße vor Glasscherben, Steinschen, Dornen u.a. zu schützen.

    Angeschmiert ist man:
    a) im Winter,
    b) in den Bergen - z.B. Geröllfelder,abseits befestigter Wege, was ebenfalls beruflich bedingt sein kann
    c) in Arbeitsbereichen mit Sicherheitsschuhklassen der Stufe S2 und noch schlimmer S3
    d) und bei Fuß- und Zehformen - wo auch Barfußschuhe wie fivefingers u.a. nicht passen.

    Was die Schuhhersteller veranstalten ist eine Unverschämtheit.
    Was das Gesundheitssystem veranstaltet ist genauso unverschämt. Jedem müsste geeignetes Schuhwerk prophylaktisch zur Verfügung gestellt werden.
    Ein Schuhmacher kostet 1.200 - 1.7000 Euro. Kann ich mir nicht leisten.

    Lange Rede kurzer Sinn:
    Ich finde NICHTS!
    Einen Schuhmacher kann ich mir nicht leisten und der Standard der angeboten wird, mit breitem Vorderfuß und genug Platz für die Zehen, passt mir nicht, weil ich:
    a) eine sehr schmale Ferse habe - wenn es vorne passt, schluppt es hinten,
    b) viel Platz für die Zehen benötige
    c) extrem starke Sichelzehen habe, es reibt daher punktuell am Zehengelenk, was Hühneraugen hervorruft
    d) Hallux valgus mit Hammerzehen habe
    und
    e) mir fivefingers auch deshalb nicht passen, weil mein großer Zeh kürzer ist als der daneben liegende...
    selbst Birkenstock passt mir nicht mehr...
    Ich habe übrigens X-Beine - zum Glück nur leicht - was aber zusätzlich Bände spricht und ein genaueres Licht auf meine Situation wirft.

    Das Ergebnis ist, dass ich mich seit mehreren Jahren, seit ich auf Ballengang stieß, bewusst quäle und quäle, vorher war die Quälerei genauso groß, jedoch unbewusst.
    Nun suche ich Schuh- und Sandalenwerk und finde NICHTS, weil ich mir nichts mehr kaufen will, was nicht meinen Ballenganganforderungen genügt und auch keine Einweg- Wegwerfschuhe sind.
    Oder haben Sie, lieber Ballenläufer einen Tipp, den ich mir per E-Mail von Ihnen einfordern könnte?

    Einen Tipp zu Ballenganggerechtem Winterschuhwerk, das sehr gute Bodenisolation bietet und eventuell nen Sicherheitsschuh (S2 oder S3) und noch eine schützende Sandale für den Sommer? Birkenstockfußbetten, auch Superlauf passen mir nicht!

    Wer einen Ausbildungsplatz als Orthopädieschuhmacher (m/w) zu bieten hat, und sich nicht scheut eine knapp 50-jährige auszubilden, bevorzugt im Raum Berlin, der möge sich bitte ebenfalls melden!!
    Erweiterter Realschulabschluss, Abitur (1,2), abgeschlossene Ausbildung als Mechanikerin und mehrjährige Tätigkeit als Beamtin im nichttechnischen mittleren Dienst der Bundesfinanzverwaltung (Binnenzolldienst)sind vorhanden.
    Bitte nicht missverstehen!! Ich weiß, das ist hier keine Jobbörse aber ich bin bereit und ernsthaft willig die fatale Situation zu verändern und für jeden bezahlbare Ballengangschuhe zu machen. Bitte glauben Sie mir, das ist keine Ironie von mir - ich stehe tatsächlich vor dieser Schuhfinde - Problematik und bemerke, DAS ist NEULAND!!!
    Abgesehen von meinem Traumjob-(Orthopädie)schuhmacher:
    Ich benötige für o.g. Situationen DRINGEND Schuhe, ansonsten laufe ich barfuß.

    Herzliche und ratlose Grüße








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    1. wow, lange Antwort verfasst, dann stürzt das System ab....

      ich versuche es später nochmal :-/

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    2. So, Versuch Nummer 2
      Erst einmal Danke für den sehr ausführlichen Kommentar. Ich versuche mal die Punkte einzeln abzuarbeiten.
      A) ich trage die letzten Jahre auch im Winter nur Minimal-/Barfußschuhe. Wenn der Fuß genug Platz hat entsteht mehr Bewegung = Wärme und Luftpolster=Isolierung=Wärme. Ich hatte da bisher wenige Probleme. Einige Hersteller bieten darüber hinaus gefütterte Schuhe an, die mir persönlich aber zu warm sind. Für einen Antarktisausflug müssen Sie aber wohl nochmal umplanen (Fellschuhe oder so)
      B) Wenn Sie nicht gerade im Tiefschlamm arbeiten müssen, dann macht das Terrain eigentlich Null Probleme. Im Alpinen Bereich vielleicht wieder die Temperatur (siehe A). Der menschliche Fuß hat auch keine Sohle und Ötzi ist auch zumindest halb über die Alpen gekommen ohne Hightech 10 cm Sohle :)
      C) Anderes Thema, denn hier geht es um Anforderungen, die eine Norm stellt und die Ihr Versicherungsträger (BG) erfüllt haben will. Wenn Sie einen S3 Arbeitsplatz haben, dann bleibt Ihnen wenig anderes übrig. Die Norm spricht von Fersendämpfung also werden Sie wohl keinen Nullabsatz haben und Stahlsohle und –kappe werden wohl die Beweglichkeit arg minimieren. Auch Kunststoff und Aramid sind da wenig besser zumal Aramidsohlen zwar als durchtritt sicher deklariert sind, die Norm aber nur mit einem Nagel mit abgerundeter Spitze testet. In diesem Fall sorry, Pech.

      D) Das einzig unlösbare Problem, das Klienten bisher hatten war die Schuhgröße. Wer auf sehr großem Fuß lebt findet schlicht nichts, weil die Hersteller die Größe nicht im Programm haben. Abseits davon habe ich aber bisher noch keinen „normalen“ Fuß gesehen, wo überhaupt nichts funktioniert hat. Einfach mal testen und vielleicht verstärkt auf weiche und anpassungsfähige Schuhe gehen.
      Schuhersteller sind eben auch nur Menschen, die am Ende der Rechnung eine schwarze Zahl sehen möchten. Ich kann schon verstehen, dass es kaum möglich ist für jeden Menschen einen individuellen Schuh herzustellen, der dann noch unter 100 Euro kostet, auch wenn es für den Anwender sicher toll wäre.
      Also ich trage meine Schuhe aus Prinzip 1 Nummer zu groß. „Schlackern“ im Schuh macht mir nichts. Ich frage mich übrigens gerade, ob ich traurig sein soll, weil ich Ihnen keinen „Faust-aufs-Auge“-Tipp geben kann oder mich freuen soll, weil wieder jemand aus Genervtheit über die Schuhindustrie das Heft selbst in die Hand nehmen will :)
      Barfußschuhe sind momentan im Trend und der geht gerade erst los. Die großen Hersteller versuchen gerade etwas stümperhaft auch ein Stück vom Kuchen abzubekommen. Ich gehe also davon aus, dass der Markt und das Angebot breiter werden in der Zukunft. Mehr Möglichkeiten für Sie, den richtigen Schuh zu finden.
      Wenn Sie Herstellerempfehlungen möchten, dann schicken Sie mir doch eine kurze Mail auf www.senmoticblue.de ;)
      Grüße aus Düsseldorf

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  12. Na, dann schreibe ich Ihnen mal eine Mail, mit der Bitte um Herstellerangaben.

    Barfußlaufen bzw. Ballengang macht wärmere füße - das stimmt grundsätzlich schon.
    Dass ich kalte Füße habe liegt daran, dass mein Körper sich feinstofflich reinigt und über den Körpermeridian diese Energien aus den Fußsohlen herauskommen.
    Diese Reinigung führt zu extremer Kälte im Körper. Ich laufe im Hochsommer zum Teil mit blauen Lippen herum und muss einen Winterschlafsack benutzen, den ich mit ner Wärmeflasche ausstatte, damit ich und meine Füße auf Körpertemperatur kommen - bei plus 30 Grad Celsius.

    Das hat übrigens nichts mit den Ayurvedischen Typen Doshas, Vata, Pitta und Kapha zu tun sondern mit dem LKP.
    Ich benötige daher dringend warmes ballengangtaugliches "Schuhwerk".

    Ja, mal sehen welche Wunderfirmen Sie au0er vivabarefoot, Sole, Joe Nimble und wie sie alle heißen auf Lager haben - ich schreibe Sie mal gleich an.

    Zu große Schuhe verliere ich oder ich schwimme hin und her und gerate ins stolpern.

    Ein kleiner Schuhmacherbetrieb, der Konfektionsschuhe herstellt kann anders kalkulieren als ein Großkonzern, wie man am Beispiel konbentioneller Wanderschuhe sehen kann.
    Wanderschuhe gibt es im Handel en Masse - trotzdem sind die Auftragsbücher von Meister Geiger voll, da er keine Maßschuhe herstellt SONDERN Konfektionsschuhe. Und letztere kosten nicht 1.200 - 1.700 Euro sondern genausoviel wie die Schuhe von der Stange, zwischen 100 - 200 Euro. Bei Meister Geiger gibt es Wartezeiten von 9-12 Monaten - obwohl der Markt von Fabrikware überflutet ist.
    Maßschuhmacher gibt es en Masse - Konfektionsschuhmacher hingegen, sind sehr sehr selten anzutreffen und wenn dann stellen die keine Ballengangschuhe her.

    Mich bildet in meinem Alter leider niemand mehr aus - es wäre mein Traumberuf.






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  13. :) Mail ist raus.
    Ich beschäftige mich nicht wirklich viel mit energetischen Erklärungsmodellen - ohne sie aber gleichzeitig zu verneinen. Mit der körpertherapeutischen Brille kann ich aber nur sagen: Ein Reinigungsprozess, der so lange anhält ist kein Reinigungsprozess sondern ein Symptom mit einer Ursache :) Rein "natürlich" müssen Sie sich vorstellen, dass Sie bei 30 Grad nackt auf freiem Feld ohne Hilfsmittel überleben können müssten :) So sind Sie konstruiert. Wenn Sie bei derartigen Temperaturen frieren, dann ist das ein ernstes Problem ;)

    Wieviel jemand für einen selbst bearbeiteten Schuh verlangt, hat viel damit zu tun was er am Ende für sich und seine Familie in der Tasche braucht :) Wenn Sie mehrere Stunden/Tage an einem Schuh arbeiten, 100 Euro verlangen, 19 Euro Umsatzsteuer abziehen, Materialkosten einrechnen, dann noch Einkommensteuer zahlen und für Ihre Rente und Krankenversicherung etwas zurücklegen möchten, dann ist der Stundenlohn ganzschön niedrig :)) Der eine oder andere Angestellte würde dafür morgens nicht aus dem Bett krabbeln ;)

    Was was wert ist, darf auch was kosten finde ich ;))

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